Armenien Tag 3

Am 21. September ist in Armenien ein Feiertag, der Tag der Unabhängigkeit. Das bedeutet im Allgemeinen, dass Armenien seit 1991 ein eigenständiger Staat ist. Für die dort lebenden Menschen jedoch bedeutet es einen freien Tag, keine Schule, feiern, gutes Essen, Spaß haben!
Leider gestaltete sich unser Tag nicht komplett so, aber dafür sind wir natürlich auch nicht hier her gekommen.
Zehn Uhr morgens fuhren wir in die Stadt Etschmiadsin, in der die wohl bedeutendste Kathedrale Armeniens liegt, welche das religiöse Zentrum des Landes darstellt. Eher unerwartet als geplant, kamen wir ein einen großen Gottesdienst, welcher aufgrund des Unabhängigkeitstags stattfand, bei dem viele Priester und Bischöfe, sowie der Katholikos Armeniens, vor Ort waren. Ca. eine Stunde später waren wir beeindruckt und machten uns wieder auf den Weg und besuchten ein Museum, welches die Historie der armenischen Kultur erzählt. Bevor wir in das Gebäude gingen, aßen wir traditionell: Blätterteig mit Ziegenkäse, was man bei der Hitze gerade so ertragen kann.
Fertig mit dem Rundgang des Museums, in dem uns vor Allem historische Werkzeuge, Kleidung, Waffen und Schmuck gezeigt wurden.
Als viel Zeit vergangen war fuhren wir wieder mehr Richtung Innenstadt, machten jedoch noch einen kurzen Zwischenstopp in Zvartnots, eine Ruinenstätte in der Nähe von Etschmiadsin.
Leider hatten wir nicht viel Zeit um es zu besichtigen, weswegen wir es nur grob betrachten konnten.
Danach ging jeder in seine Gastfamilie und unternahm wieder etwas mit den jeweiligen Gastschülerinnen.
Um den Tag der Unabhängigkeit aber nicht ganz zu vergessen, trafen wir uns abends halb neun in einem Restaurant in der Nähe des Platzes der Republik, um noch eine Kleinigkeit zu essen und beieinander zu sitzen. Im Verlauf des Abends gingen wir zu den “tanzenden Fontänen” Jerewans, welche an diesem Tag besonders schön anzusehen waren. Wir verbrachten eine Stunde damit der Musik zu lauschen und die atemberaubenden Wasserspiele zu betrachten, bis wir wieder nach Hause fuhren, erschöpft, aber zufrieden.

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