Armenien Tag 1

Am Montag, den 18. September 2017, begann die Reise nach Jerewan zur armenischen Partnerschule mit 6 Schülern des Burgenland-Gymansium Laucha, Floria Fillsack, Lisa Knesebeck, Sophie Mauer, Celine Simolka, Felix Meier und Sarah Einzel, sowie Frau Dreisow als betreuende Lehrerin .
Nachdem wir mit dem Zug von Naumburg nach Berlin fuhren, traten wir unseren ersten Flug nach Wien an. Zwischenstopp. Drei Stunden Aufenthalt. Nachdem wir alle hungrig den Wiener Flughafen absuchten, es war inzwischen 20 Uhr und wir 10h unterwegs, und dann doch jeder etwas gefunden hatte, ging es 22:30 weiter nach Jerewan. Drei Stunden Flug, doch dieser ging schneller vorbei als erwartet. Vollkommen müde in der Hauptstadt angekommen, wurden wir von unseren Gastschülerinnen empfangen. Mehr war an dem frühen Morgen, um vier, nicht mehr mit uns anzufangen, weswegen wir zu den Familien fuhren und uns erst einmal eine verdiente Mütze Schlaf gönnten.

Nachdem sich jeder, mehr oder weniger, ein paar Stunden erholt hatte, trafen wir uns Dienstagmittag in der armenischen Schule und wurden von der stellvertretenden Direktorin mit traditionellem Kuchen empfangen. Danach machten wir uns auf den Weg Jerewan zu erkunden – jedoch mit einem sehr langsamen Tempo, was bei den Temperaturen, die hier derzeit sind, komplett nachvollziehbar ist. 34 Grad im Schatten und davon gibt es eher wenig, somit flossen wir eher, als dass wir liefen, aber immerhin kamen wir an: und zwar an der Kirche von Gregor dem Erleuchter, ein Heiliger und der Apostel Armeniens, da 94% der armenischen Bevölkerung christlich apostolischen Glaubens ist. Diese Kirche ist gegenwärtig die Größte der armenisch apostolischen weltweit. Beeindruckt von diesem Anblick gingen wir weiter zum Platz der Republik, auf dem das Nationalmuseum, ein Regierungsgebäude und das angesehenste Hotel Jerewans zu finden sind. Aufgrund der Temperaturen gönnten wir uns jeder ein Eis und besichtigten das schöne Viertel. Auf dem Opernplatz angekommen, verließen wir die große Gruppe und gestalteten uns jeweils zu viert einen schönen Nachmittag.
Abends halb 8 trafen wir uns mitten im Stadtzentrum an den Kaskaden des Swan-Lake-Platzes und besichtigten diese eindrucksvolle Architektur. Um den erfolgreichen ersten Tag ausklingen zu lassen, setzten wir uns in ein Cafè und tranken noch einen gemeinsamen Eiskaffee, bis danach jeder wieder in seine Gastfamilie ging.

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