Romeo und Julia und kein Balkon …

Blick auf London vom Primrose Hill

Blick auf London vom Primrose Hill

… Wie kann das sein? Jeder kennt die berühmte Szene! Aber dazu später mehr. Fangen wir am Anfang an:

Sonntag, 02.06.2013

Abfahrt und erster Tag

Am Sonntag um 20 Uhr begann bei anfänglich strömendem Regen (es herrschte bald Katastrophen-Alarm im Burgenlandkreis!) unsere Studienfahrt nach London. Wir fuhren innerhalb von 12 Stunden über die Niederlande und Belgien nach Frankreich, um mit einer Fähre von Calais nach England überzusetzen. Nach fast zwei Stunden landeten wir bei strahlendem Sonnenschein im Hafen von Dover, wo wir mit dem Bus weiter nach Canterbury reisten, wobei das Links-Fahren gewöhnungsbedürftig war. Dort besuchten wir die Altstadt und schließlich “Canterbury Tales”. Dabei handelt es sich um ein Museum, welches die gesammelten Pilgergeschichten von Geoffrey Chaucer lebendig macht. Nach einem mehrstündigen Aufenthalt fuhren wir weiter nach London, wo schon unser Hotel zum Einzug bereitstand. Nachdem wir unsere Zimmer eingerichtet hatten, erkundeten wir in kleineren Gruppen Leyton, einen Stadtteil von London. Am Abend schliefen wir völlig erschöpft ein und freuten uns bereits auf die kommenden Tage.

Dienstag, 04.06.2013

Stadtrundfahrt und London Eye

Mit Verspätung fuhren wir morgens 9.15Uhr ins Zentrum, wo wir die Stadtführerin abholten. Diese zeigte uns zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Westminster Abbey, die St. Paul‘s Cathedral oder den Big Ben. Einen kurzen Aufenthalt hatten wir am Buckingham Palace, während die königliche Garde einen Umzug zum 60. Kronjubiläum der Königin vollzog. Danach fuhren wir weiter bis zum London Eye, an dem unsere Rundfahrt endete. In Gruppen bekamen wir einen Überblick von ganz London aus einer Gondel heraus. Danach hatten wir Zeit, um selbstständig einige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, wie den London Dungeon oder die Tower Bridge. 19.00Uhr trafen wir uns an unserem Bus und fuhren in unser Hotel zurück. Dort ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen.

Mittwoch, 05.06.2013

Shakespeares Globe Theater und Musical

Nachdem der Bus – wie jeden Morgen – zu spät kam und die Müdigkeit die ersten Opfer forderte, machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt von London zu Shakespeares Globe Theater. Dort erwartete uns eine spannende Führung mit einem lustigen Projekt zu Shakespeares Arbeit, bei dem auch wir aktiv werden konnten. So erfuhren wir, dass in der berühmten Balkonszene im Text nie ein Balkon erwähnt wird, sondern dass sich dieser aus technischen Gründen der damaligen Aufführungen mit den Jahren materialisiert hat.  Nach einer Live Performance von einigen Schülern unseres Jahrgangs konnten wir unsere Freizeit selbst gestalten. Ob eine Shoppingtour in der Oxfordstreet, ein Besuch im Tower oder Sonnen in einem der wunderschönen Parks von London, es war alles möglich. Am Abend trafen wir uns schließlich, um das typische Londoner Musical „We will rock you“ live mitzuerleben. Uns erwartete eine spannende Geschichte, die mit Liedern von Queen untermauert wurde. Nachdem wir voller Begeisterung das Musical verlassen hatten, machten wir uns auf die Suche nach unserem Bus. Einige Telefonate und einen langen Fußmarsch später, fanden wir endlich unseren Bus, der uns zurück zu unserem Hotel in Leyton brachte.

Donnerstag, 06.06.2013

Madame Tussaud’s und Rückreise

Am Donnerstag besuchten wir gemeinsam Madame Tussaud’s  in der Marylebone Road in London. Dort wurden wir durch die berühmten Wachsfiguren verschiedener Stars und anderen Berühmtheiten begeistert. Highlights waren unter anderem ein Gruselkabinett, eine Bahn über die Geschichte Londons und ein 4D-Kino.

Nachdem wir unseren Rundgang beendet hatten, konnten wir ein letztes Mal die Stadt London richtig genießen und erleben.  Die meisten von uns verbrachten ihre Zeit mit den letzten Einkäufen, andere wiederrum entspannten sich in den großen Parkanlagen.

Letztendlich fanden wir uns um 19 Uhr an unserem Treffpunkt zur Heimfahrt ein. Dort konnten wir noch ein wenig verweilen bis die letzten den Treffpunkt erreicht hatten.

Da wir unsere Fähre pünktlich erreichen wollten, mussten sich die Busfahrer ein wenig sputen. Die gesamte Rückfahrt verlief sehr ruhig, da wir durch den anstrengenden Tag geschafft waren. Da wir keine Behinderungen auf den Straßen hatten, kamen wir sogar 2 Stunden früher als geplant an. Schließlich erwarteten unsere Eltern uns am Gymnasium und waren ganz gespannt darauf, was wir bei unserem Aufenthalt in London erlebt haben.

Die Klassen 11a+b

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