Armenien Tag 8

Am achten Tag des Austauschs hieß es für uns: Sewansee. Dieser ist der größte Süßwassersee Armeniens, sowie der zweit höchstgelegene Hochgebirgssee der Welt, mit einer Höhe von etwa 1900 Metern. Unsere Austauschschüler warnten uns vorher und meinten, wir sollen unsere wärmste Kleidung einpacken, da es dort sehr kalt sei.
Jedoch war das Wetter sogar sehr angenehm, weswegen wir, Felix, Sophie, Celine und ich, uns es nicht haben nehmen lassen, in den See zu springen! Frau Dreisow meinte dann, dass wir die Ersten des Austauschs wären, die komplett, und nicht nur mit den Füßen, ins Wasser gegangen sind. Und auch wenn es anfangs vielleicht ein bisschen kalt war, war es danach nur noch “refreshing” und sehr angenehm sowie schön. Das Wasser des Sees ist total klar und es sind weit und breit keine anderen Leute geschwommen.
Wieder bei den Armeniern angekommen, waren sie total geschockt, dass wir schwimmen waren. “Wasn’t it cold.. or something..?”, fragte uns Mascha mit einem skeptischen Blick. Und als wir sagten, dass es “really enjoyable” war, wurde ihr Blick noch skeptischer.
Wir fuhren dann weiter zu einem Restaurant in der Nähe des Sees, an dem man die Sewan-Forelle, auch Ischchan genannt, essen kann. Uns wurde eine riesige Mahlzeit aufgetischt, mit viel Lavash, Fladenbrot, Salat und natürlich auch dem Fisch. Ich persönlich kann nicht beurteilen, wie er geschmeckt hat, aber die Anderen meinten, es war sehr schmackhaft.
Gesättigt fuhren wir wieder nach Jerewan.
Abends trafen wir uns und gingen noch ein bisschen in einer Mall bummeln.

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