Artenschutz in Laucha

Eine Wiese mit verteilen Bäumen und Gebüschen – ein Ort, wo nur noch wenige Blumen wachsen können. So denkt auch die Umwelt-AG des Burgendland-Gymnasium Lauchas und führte in Folge dessen am Samstag, den 7.12., einen mehrstündigen Pflegeeinsatz durch.
Dieser erfolgte in Zusammenarbeit mit dem GeoNaturpark Saale-Unstrut-Triasland und dem Arbeitskreis heimischer Orchideen Sachsen-Anhalt. Die Anfrage der Schüler an den Naturpark wurde an die Fachleute für die hiesigen Vorkommen weitergeleitet und mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises abgestimmt.
In Folge wurde den Jugendlichen eine steiler, stark verbuschter Halbtrockenrasen als Pflegefläche zur Patenschaft angeboten. Die Schüler wurden am Vortag von Dr. Matthias Henniger, dem Geschäftsführer des Geo-Naturparks, in die anstehende Arbeit eingewiesen und mit Arbeitsmaterialien ausgestattet. Die Einweisungen erhielten unter anderem interessante Informationen über die Bedingungen, unter denen Orchideen und andere Trockenheit liebende, wertgebende Arten wachsen.
Im Vorfeld wurde durch den AHO die Fläche motormanuell gemäht, Stockausschläge und kleine Gehölze entfernt. All dieses Schnittgut war händisch von den Schülern von der Fläche zu beräumen.
Mit Ehrgeiz traten die Freiwilligen am Samstagmorgen an die Arbeit heran und merkten schnell, dass es keine leichte Tätigkeit ist. Als Erstes befreiten die Heranwachsenden eine Fläche am Waldrand nördlich von Laucha, von flächig verteilen Stockauschlägen und Geäst, teils bis fünf Meter lang. Im Anschluss harkten sie Blätter, kleinere Äste, Moss und Gras von der Wiese.
Mit sieben wackeren Mitstreitern, darunter Lehrer Thomas Tischner, war die Arbeit auf einem Hektar Fläche jedoch schneller als vermutet beräumt. Das Ergebnis spiegelt das Ziel der AG wider – eine Grünfläche, die besonderen Pflanzen Platz zum Wachsen bietet und somit zum Artenschutz beiträgt. Die Schüler wollen den Artbestand erfassen und die Pflege fortsetzen, dies in Zusammenarbeit mit dem AHO und dem Geo-Naturpark.
Clara Lange
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