Der Besuch der Niederländer – ein Bericht

Nachdem wir im vergangenen November in Schoonhoven zu Besuch gewesen sind, war es nun an der Zeit, sich für die entgegengebrachte Gastfreundschaft zu revanchieren. Am Montag, den 9. April, empfingen wir unsere holländischen Gäste gegen 16 Uhr an der Schule. Alle freuten sich sichtlich über das Wiedersehen und die beteiligten Familien warteten gespannt darauf, ihren Gast kennenzulernen.

Den Dienstagmorgen verbrachten wir bei bestem Wetter auf dem Segelflugplatz. Mit der freundlichen und tatkräftigen Unterstützung der Segelflug-AG unter Leitung von Herrn Kubica war es möglich, dass alle Holländer an einem Schnupperflug teilnehmen konnten. Sie waren überaus begeistert von diesem besonderen Angebot!

Den Niederländern ist es in jedem Jahr ein Anliegen, dass ein Besuch der Gedenkstätte Buchenwald im Programm enthalten ist. So fuhren wir am Dienstagnachmittag auf den Ettersberg bei Weimar, besuchten die Filmvorführung und nahmen zwei Gruppenführungen über das Außengelände in Anspruch.

Am folgenden Tag fuhren wir zunächst nach Halle, wo wir die Franckeschen Stiftungen besuchten. Von zwei ehemaligen Lehrern ließen wir uns das beachtliche Areal in der Innenstadt zeigen und erhielten umfassende Informationen über das Wirken des Theologen und Pädagogen August Hermann Francke. Die anschließende Freizeit wurde für das Mittagessen, Erkundungen und Shopping genutzt. Das Nachmittagsprogramm stand im Zeichen des Sports. Wir teilten uns auf: Die eine Gruppe startete mit 90 Minuten Bowling, während die andere Gruppe solange nebenan kletterte. Danach wurde getauscht. Am Abend besuchten wir das Cineplex Naumburg, wo extra für uns der neue Spielberg-Film „Ready Player One“ in der Originalversion ohne Untertitel vorgeführt wurde.

Den Donnerstag verbrachten wir in Leipzig. Wir besuchten das STASI-Museum in der „Runden Ecke“ und ließen uns von Mitarbeitern die Ausstellung mit dem Titel „Macht und Banalität“ zeigen. Auch an diesem Tag ergab sich zwischen den Programmpunkten Freizeit. Zum Abschluss besuchten wir wie schon im vergangenen Jahr das Panometer in Leipzig, wo nach wie vor ein riesiges Panorama die Titanic auf dem Meeresgrund zeigt.

Am Freitag organisierten wir für unsere Gäste das traditionelle Abschiedsfrühstück. An einer langen Tafel saßen wir gemeinsam und stimmten uns auf den Abschied ein. Ungefähr um 9 Uhr traten die Holländer die Heimreise an.

Die Bilanz dieser Woche fällt überaus positiv aus. Das Miteinander war nett bis freundschaftlich. Mehrere Schüler würden gern noch ein zweites Mal an dem Austausch teilnehmen.

Wir möchten auf diesem Wege den Familien herzlichen Dank für die Unterstützung aussprechen. Die Holländer haben mehrfach betont, wie willkommen sie sich fühlten.

Andrea Herfurth & Susanne Juch

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